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Beutha

Beutha

 

Das Dorf Beutha erstreckt sich von Südost nach Nordwest in einer Höhenlage von 466 bis 520 m über dem Meeresspiegel am Oberlauf der Würschnitz, bis zu deren Quellgebiet des hier nach dem Ort benannten Beuthenbaches.

 

Das Gründungsjahr des Ortes geht auf das Jahr 1406 (lt. Pfandverschreibung der Meinheringer an die Schönburger) zurück. Hier wird Beutha als Ort Nr.16 mit der Bezeichnung "zu der Buthe" bezeichnet. Es ist anzunehmen, dass der Ortsname auf die Bezeichnung - Beute - in Zusammenhang mit der Bienenhaltung zurückzuführen ist.

Die Einwohnerzahl des Ortes beläuft sich recht konstant zwischen 800 und 900 Einwohnern. Seiner Gründung nach ist Beutha ein Waldhufendorf, das über Jahrhunderte fast ausschließlich durch die Landwirtschaft und die daran angebundenen Handwerke gekennzeichnet war. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erreichte das Dorf zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Einzug der industriellen Produktion, dem Bau von Strumpf- und Bekleidungswerk, dem Entstehen der Schulmöbelfabrik und verschiedener Handwerksbetriebe wie Bauhandwerk, die Seilerei, holzverarbeitendes-, metallverarbeitendes- und Elektrohandwerk.

Der Ort besaß ehemals bis zu 3 Mühlen von denen heute keine mehr besteht. Nach 1945 entstand aus der damaligen Strumpffabrik das Schilderwerk Beutha. Die einzelbäuerlichen Landwirtschaftsbetriebe wurden, wie überall, in einer Genossenschaft vereinigt. Handwerk prägte ebenfalls im beachtlichen Maße das Ortsbild.

Nach der Wende blieb das BeuthaSchilderwerk der bedeutendste Arbeitgeber im Ort. Es entstanden parallel zur Landwirtschaftlichen Genossenschaft mehrere einzelbäuerliche Vollerwerbsbetriebe. Die ehemals 10klassige Oberschule Beutha konnte als Grundschule erhalten bleiben. Dafür gibt es im Ort leider keine einzige Gaststätte mehr. Es bestehen in Beutha mehrere Vereine wie Sport-, Feuerwehr-, Garten-, und Geflügelzüchterverein, die alle auf ein aktives Vereinsleben verweisen können.

Bei allen Folgeerscheinungen der Wende, das Bekleidungswerk musste geschlossen werden, die Möglichkeiten zum Einkauf veränderten sich, kann man auf eine erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen 15 Jahren zurückblicken. Einige Beispiele sollen hier genannt werden. Das Schilderwerk Beutha entwickelte sich zum stabilen und größten Arbeitgeber. Das ehemalige Bekleidungswerk wurde zu einem Wohnobjekt umgestaltet.

Die Handwerksbetriebe bilden einen festen Bestandteil des Ortsbildes. Viele Arbeiten konnten durchgeführt werden, so z.B. die Sanierung der Turnhalle,Straßendeckenerneuerungen, Sportplatzbau, Brückenbau und vieles andere. Im Ort entstand umfangreich neues Wohneigentum.

Seit dem 01.01.1999 gehört Beutha als Ortsteil zur Kreisstadt Stollberg. Beutha ist ein Dorf geblieben, das in seiner Entwicklung in den vergangenen Jahren gut vorangekommen ist und dem man auch zukünftig eine positive Entwicklung voraussagen kann, die natürlich auch weiterhin das Arrangement seiner Bürger bedarf.

W. Richter

Quellen: Chronik Beutha von 1939

 

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