Grußwort des Oberbürgermeisters
Juni-Hochwasser 2013
Schadenserfassung, Soforthilfen und Schadensbeseitigung
In unserem Einzugsgebiet hat das „Juni-Hochwasser“ bereits seit Ende Mai gewütet. Nach dem ersten Juni-Wochenende waren die Wassermassen bereits zum Großteil abgeflossen, das Ausmaß der Schäden wurde nach und nach ersichtlich. Im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands, in denen die Hochwassersituation aktuell noch immer angespannt ist, sind wir hier bei uns mit einem vergleichsweise blauen Auge davongekommen. Die entstandenen Schäden müssen wieder beseitigt werden. Für unmittelbar vom Hochwasser betroffene Anwohner, Unternehmen und Kommunen wurde durch den Freistaat Sachsen äußerst kurzfristig ein Soforthilfeprogramm aufgestellt. Die Anspruchsgrundlagen für diese Soforthilfen sind in den entsprechenden Richtlinien (siehe Internet unter www.sachsen.de) festgelegt und zu beachten. In Härtefällen kann durch Hilfsorganisationen wie z.B. das Rote Kreuz weitere Hilfe ermöglicht werden. Auch wenn die Kriterien für die Soforthilfe nicht erfüllt werden, ist Schadensregulierung möglich. So besteht ein Programm der Sächsischen Aufbaubank SAB zur Unterstützung geschädigter Gebäudeeigentümer, auch hier verweisen wir auf die Veröffentlichungen im Internet auf www.sachsen.de oder www.sab.sachsen.de. Nach der Ersthilfe und dem Abschluss der Aufräum- und Reinigungsarbeiten wird die eigentliche Schadensbeseitigung erst beginnen. Gemäß Information der Sächsischen Landesregierung zur Bürgermeisterkonferenz am 14.06.2013 sollen die hierfür erforderlichen Mittel über einen Wiederaufbau-Fonds bereitgestellt werden, der voraussichtlich 8 Mrd. Euro umfassen soll. Dieser Fonds wird aus Bundes- und Landesmitteln gespeist, aufgrund des Ausmaßes der Flutschäden soll auch Unterstützung der Europäischen Union angefordert werden. Es sollen alle durch das Hochwasser verursachten Schäden beseitigt werden. Darunter zählen auch die Schäden im Sohl- und Uferbereich von Fließgewässern im Bereich privater Grundstücke. Vor allem hier hat das Hochwasser in unserem Einzugsbereich deutliche Spuren hinterlassen. Es ist beabsichtigt, analog der Vorgehensweise nach dem August-Hochwasser 2002 zu verfahren und die Gewässerschäden unter Einbeziehung der Landestalsperrenverwaltung zu erfassen und zu regulieren. Zur Erfassung der Schäden benötigen wir Ihre Mithilfe. Bitte informieren Sie das Bauamt der Stadtverwaltung Stollberg unter Telefon 037296 94-0 oder per eMail unter bauamt@stollberg-erzgebirge.de möglichst kurzfristig über derartige Schäden. ACHTUNG, es gibt eine AUSSCHLUSSFRIST: erfasst werden nur Schadensmeldungen, die bis spätestens 31.07.2013 vorliegen! Wir bitten um Beachtung und danken für Ihre Unterstützung bei der Schadensbeseitigung.
Ihre Stadtverwaltung / Bauamt
- Schadenanmeldung SMUL
- Erlass Soforthilfen
- Richtlinie Elementarschäden
- Richtlinie Soforthilfe Wohngebäude
- Richtlinie Soforthilfe Unternehmen
Sehr geehrte Gäste Stollbergs,
ich freue mich über Ihren Besuch auf der Internet-Seite unserer Stadt und begrüße Sie sehr herzlich.
Der Name unserer Stadt "Stollberg" rührt von der über der Stadt thronenden "Stalburg" her, dem Vorgänger des heutigen "Schlosses Hoheneck". Als solche stellt der Gebäudekomplex – einst Sitz kaiserlicher und sächsisch-königlicher Administration – das Symbol eines seit Jahrhunderten dauerhaften Verwaltungszentrums der Region dar, das unsere Stadt als Sitz des Amtsgerichtes, des Finanzamtes und anderer Institutionen auch heute noch ist.
Seit 1990 hat Stollberg jedoch auch verarbeitendes Gewerbe, Industrie und Handel- wie auch Dienstleistungsunternehmen angezogen und angesiedelt. Unsere Stadt sieht sich damit als einen Leuchtturm im Freistaat und als mittlerweile wichtiger Standort in der aufblühenden Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau.
Unternehmen der hochtechnologischen Fertigung wie etwa Continental, Mühlbauer, Präzisionsteilefertigung Pfüller, Oerlikon, Dürr-Somac oder Spezialfertigung Voigt, nunmehr auch Fresenius Medical Care und viele weitere stehen dafür, dass von Stollberg aus weltweit Qualität geliefert wird.
Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist erste Aufgabe und Verpflichtung unserer Stadt gegenüber unseren Bürgern. Insofern stehe ich Ihnen, falls Sie Interesse an uns als Wirtschaftsstandort gefunden haben oder finden wollen, als der direkte Ansprechpartner zur Verfügung. Potentielle Investoren darf ich bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam machen, dass die Stadt Stollberg für Gewerbeansiedlungen maximale Fördersätze der EU und des Freistaates für das unmittelbar an der Autobahn gelegene Gewerbegebiet in Aussicht stellen kann.
Gern stellt sich unsere Stadt aber auch als eine über Jahrhunderte gewachsene Kleinstadt mit historischer Altstadt und kulturellen Veranstaltungen sowie dem umgebenden wunderschönen Erzgebirge vor – als das "Tor zum Erzgebirge" sind wir in der Region bekannt. Wanderwege zum Entspannen, Fahrradwege über Wald und Wiesen, Gasthäuser und Hotels in der Stadt laden zum Verweilen und Ausruhen ein. Ich empfehle unseren Besuchern die Geschäfte der Stadt, in denen nicht selten Waren aus der Umgebung angeboten werden.
Wer in der unmittelbaren Nähe zur Großstadt Chemnitz mit ihren kalenderfüllenden kulturellen Attraktionen leben will, dem bieten sich in unserer Stadt alle Möglichkeiten zeitgemäßen und dennoch ruhigen und naturnahen Wohnens. Ob zur Miete oder in eigenen Räumen, inmitten ländlichen Grüns oder im Zentrum urbaner Kultur, wir finden für Sie das, was Sie sich wünschen.
Viele Kindergärten, unsere "Albrecht-Dürer-Grundschule", die "Altstadtschule" sowie das im Jugendstil gehaltene "Carl-von-Bach-Gymnasium" in unserer Stadt bieten Ihren Kindern alle Möglichkeiten, auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet zu werden. Die Schulen arbeiten mit den angesiedelten Hightech-Unternehmen zusammen und bereiten unsere Kinder damit spielerisch lernend auf die Anforderungen der Zukunft vor. Stollberg ist die Stadt (I)ihrer Kinder – ein Freizeitareal am Walkteich sowie verschiedenste weitere Kulturangebote sollen vor allem den Kleinen das Gefühl vermitteln, dass sie hier optimal aufwachsen können – eine optimale Kindheit ist der Garant bestmöglicher Entwicklung und damit Grundlage des Gedeihens der Bürgerschaft einer Stadt.
Das in unserer Stadt befindliche hochmoderne Kreiskrankenhaus wie auch eine sehr ausgewogene Struktur ärztlicher und heilpraktischer Versorgung runden das Bild der Kleinstadtidylle ab. Umgehungsstraße sowie zwei Autobahnanbindungen sorgen dafür, dass sowohl unsere Bürger als auch unsere Gäste stets mobil sind, ohne durch übermäßigen Verkehr belästigt zu werden.
Ich hoffe, mit diesem kurzen Anriss Ihre Neugierde entfacht zu haben, um diesem Besuch im Internet einen tatsächlichen Besuch vor Ort nachfolgen zu lassen. Vielleicht trifft man sich dabei auf einem unserer Feste, so ab 30. April zum Walkteichfest, im Sommer zum Altstadtfest, im Herbst zum Bauernmarkt oder zum Weihnachtsmarkt.
Ich möchte mich bis dahin mit einem herzlichen „Glück Auf!“ verabschieden,
Ihr
Oberbürgermeister
Marcel Schmidt