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Schloss Hoheneck

Wir suchen Ihre schönsten Bilder von „Schloss Hoheneck“!

Schloss Hoheneck soll eine neue Homepage bekommen und SIE können dabei helfen, sie mitzugestalten. Wir sammeln die besten Motive und veröffentlichen sie auf unserer Homepage www.schloss-hoheneck.de

Schicken Sie uns einfach Ihre schönsten Bilder oder Fotografien von Schloss Hoheneck per   E-Mail (maximale Bildgröße 10 MB) an: b.eichhorn@stollberg-erzgebirge.de oder besuchen Sie uns persönlich in unserem

Interimsbüro Schloss Hoheneck
B. Eichhorn
Herrenstraße 5
09366 Stollberg

Vergessen Sie bitte nicht anzugeben, wann und von wem das Foto aufgenommen wurde. Im nächsten Stadtanzeiger werden die schönsten Bilder noch einmal veröffentlicht.

Vor der Veröffentlichung wird es selbstverständlich eine schriftliche Vereinbarung bezüglich der Bild- und Urheberrechte geben. Die Fotografen behalten das Copyright für ihre Bilder zu jeder Zeit und werden bei jeder Veröffentlichung als Autoren neben ihrem Bild genannt. 


Besichtigungen

Führungen in der Gedenkstätte Hoheneck werden ausschließlich über die Stadtverwaltung Stollberg koordiniert.

Wenden Sie sich dazu bitte an Frau Werner:

Tel. 037296 924168
Fax: 037296 927880
Mobil: 0152 06268553
E-Mail: gds@frauengefaengnis-hoheneck.de
Internet: www.frauengefaengnis-hoheneck.de

Öffnungszeiten des Büros: Montag & Freitag 14:00 - 17:00 Uhr

Konzept Gedenkstätte Hohenck

Das Vorkonzept für die künftige Dauerausstellung in der Gedenkstätte Hoheneck bietet inhaltliche und gestalterische Leitplanken für die Realisierung einer Gedenkstätte in der ehemaligen Frauenhaftanstalt Hoheneck. Zusammen mit Zeitzeuginnen und weiteren Beteiligten wurden Zielgruppen definiert und die wichtigsten Themen für die Ausstellung benannt >>>
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Geschichte  

Schloss HoheneckDie Liegenschaft - An der Stalburg 6/7 - in Stollberg befindet sich seit Juni 2003 in Privateigentum.

Der Kernbereich der JVA wird von einer imposanten Mauer mit ca. 420 m Länge, davon 100 m saniert, umschlossen. Das Gesamtareal der Liegenschaft umfasst derzeit eine Fläche von ca. 53.746 m². Die historischen Bauwerke im Kernbereich unterliegen dem Denkmalschutz.

Die Entwicklung Hohenecks verlief von einer Ritterburg zur Justizvollzugsanstalt.

Die Burg Hoheneck war ursprünglich unter dem Namen Staleburg bekannt. Ihre Geschichte ist auf’s Engste verknüpft mit der Entwicklung der Stadt Stollberg.
Der Name der Burg tritt erstmals urkundlich im Zusammenhang mit einem gewissen Hugo von Staleburgk 1244 auf. Als Schlossherr wird aber erst 1287 ein Erkenbert, Burggraf von Staleburgk, in einer Urkunde des Klosters Somzig genannt.

1473 kaufte der durch den Silberbergbau im Erzgebirge reich gewordene Bischof Dietrich der IV. von Schönburg gemeinsam mit seinen beiden Neffen Heinrich und Caspar die Herrschaft Stollberg.

1564 ging die Herrschaft Stollberg für die gewaltige Summe von 74.222 Gulden an den sächsischen Kurfürst August I. Dieser gedachte die alte Stalburg als Jagdschloss auszubauen und nutzte sie auch eine Zeit lang als solches.

Bereits 1587 waren die Zeiten der Jagdfeste in Stollberg vorbei. Durch den Bau der Augustusburg blieb kein Geld mehr für das Jagdschloss Stollberg übrig.

1602 brannte das Schloss ab. Zwischen 1606 und 1609 wurde im vorderen Teil des Schlosses das neue Amtshaus errichtet. Durch den 30-jährigen Krieg verfiel das Schloss wieder.

1704 tritt in einem Lehensschein erstmals die Bezeichnung "Schloß Hoheneck" auf.

1812 begann der Bau eines neuen Amtshauses. Im 1815 wieder aufgebauten Schloss befand sich bis 1856 das Rentamt und Justizamt.

Das Schloss wurde 1862 abgetragen und an gleicher Stelle das so genannte königlich-sächsische Weiberzuchthaus errichtet.

1886 wurden die in Hoheneck inhaftierten Frauen nach Waldheim verlegt. Durch umfangreiche Erweiterungsarbeiten entstand eine Landesstrafanstalt für Männer.

Immer wieder waren in Hoheneck auch Inhaftierte untergebracht, die aus politisch motivierten Gründen verurteilt wurden.

Während der Weimarer Republik waren es die so genannten "Roten Bergleute" aus dem Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier. In der Zeit von 1933 bis 1945 Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und nach 1945 schließlich Verurteilte der Sowjetischen Militär Administration in Deutschland (SMAD).

Im Februar 1950 kamen aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen 1.119 Frauen mit 25 Kleinkindern nach Hoheneck.

Bis 1989 wurden hier Frauen gefangen gehalten, die sich gegen die Diktatur der DDR gewehrt hatten. Aber auch wirklich Kriminelle saßen in Hoheneck Haftstrafen von drei Jahren bis lebenslänglich ab.

Oft waren bewusst Politische und Kriminelle in einer Zelle untergebracht.

Eine der bekanntesten Gefangenen war die ehemalige KZ-Aufseherin Bergmann, die 35 Jahre in Hoheneck einsaß.

Die Belegung schwankte in den Jahren 1945 bis 1989 zwischen 400 und 1600 Gefangen.

In den Fünfziger Jahren arbeiteten die Gefangenen in der Gärtnerei, Näherei, Landwirtschaft, Tischlerei, Schweinemast, im Reinigungskommando usw..

Ab den Sechziger Jahren mussten die Inhaftierten in Fabriken außerhalb der Anstalt wie z.B. ESDA, Spinnerei Venusberg arbeiten, aber auch innerhalb der Gefängnismauern lief die Produktion für ESDA, Planet Eppendorf, Zentralwerkstatt und Elektromotoren Grünhain.

Im Herbst 1989 kam es zur Arbeitsverweigerungen und Hungerstreik für eine Amnestie bzw. Verbesserungen der Haftbedingungen. Am 16. Dezember 1989 trat für 169 Frauen eine Amnestie in Kraft.

Von 1994 bis zum endgültigen Freizug im Mai 2001 war die Haftanstalt von Frauen und Männern belegt.

Schloss Hoheneck haftanstalt

Verschiedene Veröffentlichungen über die Bedingungen und Erlebnisse in dieser Haftanstalt

  • Gerhard Finn "Die Frauen von Hoheneck"
  • Ulrich Schacht "Hohenecker Protokolle"
  • Alexander Latotzky "Kindheit hinter Stacheldraht"
  • Ines Veith "Klipp, Klapp, Holz auf Stein"
  • Petra Koch "Menschenwege-Politisch inhaftiert auf Burg Hoheneck"
  • Ellen Thiemann "Stell dich mit den Schergen gut"
  • Stadtverwaltung Stollberg "Vergittertes Schloss - Hoheneck im Wandel der Zeit"

Politische Haft in Hoheneck - Frauen als politische Gefangene

Dauerausstellung in der Stadtbibliothek zu den Öffnungszeiten:

Montag 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Dienstag 12.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 12.00 - 18.00 Uhr
Freitag 10.00 - 12.00 Uhr
Samstag 09.00 - 12.00 Uhr

Kontakt


Besucheranschrift
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Hauptmarkt 1
09366 Stollberg
  
Telefon: +49 37296 94-0
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Schloss Hoheneck

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